Girls‘Day ‘26 im Halbleiterlabor
Sensoren für das Unsichtbare – Wenn Forschung greifbar wir
Zehn Schülerinnen aus dem Großraum München haben am diesjährigen Girls'Day, am 23. April 2026, einen ganz besonderen Ort kennengelernt: das Halbleiterlabor der Max-Planck-Gesellschaft in Garching. Normalerweise ist das Labor nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zugänglich, doch einmal im Jahr öffnet es seine Türen für junge Frauen, die einen authentischen Blick hinter die Kulissen der Spitzenforschung werfen möchten
Nach einer Einführung in Theorie und Anwendungsgebiete der Sensortechnologie machten die Teilnehmerinnen sich selbst ans Werk: Jede Schülerin baute ihr eigenes kleines Detektorsystem zusammen, testete es und durfte es am Ende des Tages mit nach Hause nehmen. Die Detektoren sind in der Lage, selbst geringe Strahlungsmengen zuverlässig zu messen.
Für das Halbleiterlabor ist der Girls'Day mehr als ein Aktionstag. In einer Branche, in der Frauen in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen nach wie vor unterrepräsentiert sind, setzt das HLL bewusst ein Zeichen. Ziel ist es, junge Frauen frühzeitig für MINT-Berufe zu begeistern, ihnen zu zeigen, dass Physik, Ingenieurwissenschaften und Forschung Felder sind, in denen sie nicht nur willkommen sind, sondern dringend gebraucht werden. Vielleicht wird eine von ihnen eines Tages selbst in der Wissenschaft arbeiten und die Technologien von morgen entwickeln.
Kontakt:
Halbleiterlabor der Max-Planck-Gesellschaft
Dr. Jelena Ninkovic
Isarauenweg 1
85748 Garching
+49 (0)89 839400 - 49
